23. Januar 2014

Ausfallquote: 90% - die ersten Macarons...

Ihr werdet es kaum glauben - aber ich habe mich tatsächlich an Macarons getraut.. An diese kleinen, süßen, leckeren, klebrigen, nicht-so-tun-wie-ich-das-will, in-die-Ecke-werfen Dinger. Ja genau, an die.
Es war mein allererster Versuch, deshalb verzeihe ich mir alle Fehler... Noch :)


Eigentlich sollte nichts schief gehen. Oft habe ich das Rezept und alle Tipps studiert, jeder Handgriff müsste sitzen... Mein kleiner Helfer war auch zur Stelle: Macarons für Anfänger lag auf der Küchenablage, Zutaten standen bereit. Eine wichtige Sache jedoch fehlte mir: ein Zerkleinerer (definitv auf der "Kauf-ich-demnächst"-Liste) und viel Geduld!

Vanille-Macarons vs. Wasabi-Macarons


Klein anfangen war nicht, ich wollte gleich zwei Sorten Macarons backen - man hat ja sonst nichts zu tun ;) Zumindest sah das Rezept auf den ersten Blick nicht besonders schwer aus, zumindest nicht schwerer als sonst was... Verena stellt sich brav in die Küche, Schritt für Schritt.. und trotzdem bleiben die Macarons kleben (und das auf einem beschichteten Backpapier?).
Okay, noch einmal von vorne: Mandeln versuchen zu zerkleinern (ja genau bei diesem Arbeitsschritt hat mir ein elektrisches Ding gefehlt :) ) Eiweiß schlagen, schön verrühren, Masse in den Spritzsack und aufs Backpapier. Ein wenig Ruhen lassen und dann bei genau den besagten Grad im Backofen genau diese Zeit gebacken...


Hmmmpf.. Funktioniert hat das diesmal noch schlechter. Aber was solls! Es war der erste Versuch und ich musste ja nicht das ganze Backblech in den Müll schmeißen. Einige Macarons haben sich für die Fotos hübsch gemacht...
Das Rezept werde ich euch dieses Mal nicht zeigen, da ich nicht besonders zufrieden war. Selbstkritisch und so, denn meinem Freund hat's geschmeckt ;).

Das Buch "Macarons für Anfänger" kann ich euch jedoch nur weiterempfehlen: super Bilder, tolle Rezepte, köstliche Cremes und wenn man den Dreh raus hat, sicherlich auch alles machbar. Das Buch beinhaltet süße aber auch salzige Macarons, das Grundrezept und ganz viele kleine, aber sehr nützliche Tipps... Also wer sich mal rantrauen möchte - und noch auf der Suche nach dem passenden Buch ist - wird hier sicherlich fündig...

Trotz dem großen Aufwand beim ersten Mal, die ganzen Flüche, die die Küche verschluckt hat, mein geplatzter Geduldfaden - eines ist sicher: Macarons machen definitiv glücklich!! :) Und einige haben sich sogar für Fotos hübsch gemacht - zumindest bildlich ein toller Anblick ;)


Ich wünsche euch noch einen schönen Donnerstag, lasst in gut ausklingen.. und ich verabschiede mich nun, hüpfe zu meinem Koffer und packe noch schnell den Bikini ein - und ab geht es ins Wellnesswochenende :)

Liebste Grüße
Verena

3. Januar 2014

Die besten Ideen entstehen spontan vor dem Regal...

Schnell am Anfang: allen Lesern wünsche ich ein wunderschönes neues Jahr und alles Gute und Beste für 2014. Ich hoffe, ihr habt Silvester richtig schön gefeiert und habt es krachen lassen?! :)

Nun zum eigentlichen Thema: Schenken bereitet einfach noch immer die größte Freude... Deshalb freue ich mich auch immer auf das gemeinsame Weihnachtsessen mit meinen besten Freunden. Jedes Jahr veranstalten wir dieses Essen, um auf unsere Freundschaft anzustoßen und uns nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Da zwei meiner besten Freundinnen im Ausland sind (und Weihnachten eine der seltenen Gelegenheiten ist, sie einmal beide gemeinsam an einen Tisch zu bringen) ist dieser Abend immer wieder etwas ganz Besonderes.

Bereits letztes Jahr haben wir beschlossen uns nur noch was kleines, aber feines zu schenken. Lieber verbringen wir ein wenig Zeit zusammen, wie eben an diesem speziellen Abend, an welchem auch mein Freund, J. Freund sowie mein bester Freund Andreas dabei sind... Es gibt leckeres Essen, viel Gelächter, tolle Gesprächsthemen sowie viele Erinnerungen an gemeinsame Momente und - natürlich etwas auf das ich mich immer ganz besonders freue - kleine Zeichen unserer Freundschaft.

Dieses Jahr habe ich mich echt schwer getan, das passende Geschenk für meine beiden Freundinnen zu finden. Was schenkt man einer Studentin, die vom Lernen, Feiern, Uni gehen und schlafen lebt? ;) (nehmt es mir nicht böse Mädels ;) ). Genau: etwas zur Erinnerung an uns hier zu Hause und etwas, was sie im Studentenalltag auch brauchen können... 

Tadaaaaaa.. die Idee für ein Müsli war geboren. Gesucht habe ich nicht lange, denn einer meiner Lieblingsblogs My cooking love affair zeigte eine tolle Variatoin: Apfelstrudel Granola. Nur: in unserem Supermarkt gab es keine getrockneten Äpfel. Somit war Improvisation vor dem Regal (hat sich wirklich bezahlt gemacht) gefragt und es entstand: 

Crunchy Banana - Breakfast Granola



Dafür braucht ihr:

500g Dinkelvollkornflocken
100g Schokocornflakes
getrocknete Bananen nach Belieben
3 EL Sultaninen
3 EL geröstete Mandeln
3 EL Walnüsse
100ml Sonnenblumenöl
1 Vanilleschote
2 EL brauner Zucker
5 EL Honig

Haferflocken, Schokoflocken, Nüsse und zerkleinerte Bananen vermischen. Nüsse und Sultaninen hinzufügen. Nun Zucker, Honig und das Öl hinzugeben und gut vermischen.

Ein Viertel der Backmischung auf ein Backbleck geben und bei 150° Umluft ca. 10 Minuten im Backofen brutzeln lassen. Nun die Mischung einmal drehen und weitere 10 Minuten bräunen. Abkühlen lassen und in Gläser abfüllen. Nun fahrt ihr fort, bis ihr die ganze Mischung gebacken habt.


Die Mischung reicht für ca. 4 Gläser à 700ml Inhalt. Ein wenig hatte ich noch übrig und habe es meinem besten Freund Andreas geschenkt. Der Kommentar am darauffolgendem Tag (unmittelbar nach dem Frühstück) "Boa, das Müsli ist der Hammer. Das Rezept will ich auf deinem Blog sehen". Gesagt, getan... ;) 


Das war die leckere Hauptspeise, gezaubert von Andreas

Hiermit wünsche ich euch ein schönes Wochenende und macht es gut!
Verena

P.S.: die Etiketten für die Gläser könnt ihr auf Jamlabelizer gestalten :)